Miteinander reden, das ist immer erstmal das Wichtigste, auch in der Corona-Krise. Von Anfang an haben wir uns daher eng mit Kunden, Lieferanten, Partnern und natürlich mit den Kolleginnen und Kollegen ausgetauscht. Es geht um ganzheitliches Denken. Und zwar sowohl intern als auch extern - schließlich kennt das Virus keine Unternehmensgrenzen.

Schon im Februar wurde ein internes Krisenteam gegründet. Dieses bewertete täglich die Situation und informierte alle über die verschiedensten Kanäle. So stand sehr schnell unser umfassender Plan für die Veränderung der internen Abläufe, um die Sicherheit von Mitarbeitern und der Firma sicher zu stellen.

Wir beurteilen die Lage ständig neu und und passen unser Handeln entsprechend an. Ich appelliere an alle Stakeholder, sich gemeinsam auf die geänderten Rahmenbedingungen einzulassen. Dann gehen wir in der Zukunft gestärkt aus dieser Krise hervor.
Daniel Scholz-Stein CEO

Zunächst konzentrierten wir uns auf sofort umsetzbare Maßnahmen an, also etwa die Umstellung auf Home-Office. Dazu gehörte auch, Ressourcen für die IT freizumachen, damit die technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Datenschutz, Compliance und IT-Sicherheit sind hier wichtige Themen. Schließlich haben wir ein ganzes Bündel von Schutzmaßnahmen eingeführt (siehe Liste). Genauso wichtig sind dabei wirtschaftliche Überlegungen - so geht es auch darum, Lieferketten und die globale Situation im Blick zu behalten, um frühzeitig reagieren zu können.

Unsere ersten Maßnahmen in der Corona-Situation

Unsere wichtigsten Coronamaßnahmen

Home-Office und IT-Infrastruktur

  • Umstellung auf Home-Office für alle im Büro tätigen Mitarbeiter
  • Priorisierung der IT-Themen für einen weiterhin reibungslosen Ablauf unter erschwerten Bedingungen
  • Eltern und Risikogruppen, für die kein Home-Office in Frage kommt, genießen einen besonderen Schutz.

Kontakte reduzieren

  • Zeitweise Schließung der Kantine und weiterer öffentlicher Bereiche
  • Stark kontrollierter Zutritt von Lieferanten in ausgewählten Bereichen
  • Kontrollierter interner Austausch, kein Austausch zwischen den Liegenschaften
  • Teilung der Produktion in zwei Gruppen, mit zeitlich unabhängig voneinander stattfindenden Tätigkeiten. Weiterhin erfolgt eine regelmäßige Reinigung zentraler Flächen, der Mindestabstand zueinander wird eingehalten.

Organisatorisches

  • Kräftebündelung zur Vertragserfüllung
  • Lieferketten: Ständige Betrachtung der Lage in den Beschaffungsmärkten. Bei ggf. auftretenden Auswirkungen in einzelnen Aufträgen schnelle Lösungsfindung mit dem Kunden
  • Auch Kleinigkeiten zählen: Es wurden Einmaltücher zum Öffnen von Türen, zur Bedienung der Touchpads an Kaffeemaschinen und verschiedenen multiple zu nutzenden Maschinen verteilt. Eine Ersatzplanung der Gebäudenutzung sichert im Notfall (z. B. Produktion) weitere Produktivität.

Lernen aus Corona

Wie geht es weiter? Natürlich hoffen wir, dass die Krise so schnell wie möglich vorbei ist und alle getroffenen Maßnahmen aufgehoben werden können. Aber der Umgang mit einer so schwerwiegenden und unerwarteten Situation setzt auch Kräfte frei.

Können wir etwas daraus lernen? Wird sich unser Umgang mit dem Thema Home Office verändern? Was hat besonders gut funktioniert - technisch, organisatorisch, menschlich? Können wir das dauerhaft etablieren? Unabhängig davon, wie sich die Krise entwickelt, wollen wir uns mit diesen Fragen weiter beschäftigen.

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Ob in der Automation oder Verkehrstechnik: Mit unseren Systemen sehen unsere Kunden mehr. Die Kombination aus Hardware, Daten und intelligenter Auswertung macht Anwendungen und Analysen möglich, die bis vor kurzem undenkbar waren. Eine bisher verborgene Welt wird sicht- und nutzbar.