Neue Web-Plattform im Zeichen der Digitalisierung

Mit dem neuen Auftritt geht VITRONIC einen weiteren großen Schritt in Richtung Digitalisierung. Sebastian Ramb, Manager Digital Marketing, berichtet über das Projekt und was den neuen Auftritt ausmacht.

Bei VITRONIC sind wir beim Thema Digitalisierung am Puls der Zeit: Themen wie Smart City, IoT in der Industrie und neue Formen der Automatisierung sind gewissermaßen das Umfeld, in dem unsere Produkte sich bewegen und vernetzen. Digitalisierung hat übrigens bei uns eine lange Tradition – schon seit Firmengründung in den 1980er Jahren geht es bei VITRONIC darum, analoge Informationen digital verfügbar zu machen und auszuwerten. Heute liefern wir beispielsweise Bodyscanner, die 3D-Modelle von Körpern erstellen mit immer mehr Anwendungsmöglichkeiten.

„Die neue Plattform katapultiert uns beim Thema Digitalisierung weit nach vorne“ Daniel Scholz-Stein, CEO

Mit der neuen Website gehen wir nun einen großen Schritt weiter in Richtung Digitalisierung unserer Kommunikation und Services. Als Plattform konzipiert, ist sie der zentrale Hub für unsere Kunden und Partner. Und diese stehen ganz klar im Fokus, was Struktur, Inhalte und digitale Services angeht. 

Der Nutzer steht im Mittelpunkt

Entsprechend viel Energie haben wir in den Bereich Design und UX (User Experience) gesteckt. Unser oberstes Ziel ist es, dass sich die Besucher sehr schnell zurechtfinden. Um das zu erreichen, haben wir aus der Erfahrung mit unseren Kunden geschöpft - was ihnen wichtig ist, welche Informationen und Services sie brauchen.

Wir möchten die Weiterentwicklung des Auftritts weiterhin eng an den Bedürfnissen der Kunden und Besucher ausrichten. Deshalb haben wir einen Nutzerrat geschaffen, um den Austausch zu institutionalisieren, Feedback zu erhalten und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.

„Die neue Website ist mehr als ein schickes Tool fürs Marketing: Sie ermöglicht integrierte Transformationen sinnhaft und flexibel weiterzutreiben“ Britta Weiser, Director Global Marketing

Es geht also um Vernetzung. Und zwar sowohl technisch im Sinne von Schnittstellen und interaktiven Tools, als auch ganz direkt im menschlichen Austausch. So möchten wir Reibungsverluste verringern und die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern stärken. Ein konkretes Beispiel ist, dass bei unseren Anwendungsseiten immer der richtige Ansprechpartner für die konkrete Anwendung aufgeführt wird - mit allen Kontaktdaten.

Unser Projektmanagement: agile Methoden

Die klassische Vorgehensweise bei der Erstellung neuer digitaler Anwendungen ist die „Wasserfall“-Methode. Dabei arbeiten die verschiedenen Gewerke die Aufgaben nacheinander ab – also beispielsweise erst Konzeption, dann Design, dann technische Entwicklung, dann Inhalte. Wir haben bei diesem Projekt dagegen auf die Vorteile verschiedener agiler Methoden gesetzt. Das heißt, es gab einen regen Austausch zwischen den Gewerken über den Projektverlauf hinweg. Timings, Parameter und Ressourcenverteilung wurden fortlaufend angepasst, wenn sich durch die praktische Umsetzung und den Dialog neue Erkenntnisse ergaben. So konnten wir Konzept und Ideen während des Prozesses ständig nach priorisierter Sinnhaftigkeit weiterentwickeln.

Agil zu arbeiten heißt auch, die Sicherheit von festen Plänen mit Kreativität und mehr Dynamik zu ersetzen. Um aus allen Arbeitsmethoden das Beste herauszuholen, haben wir Teilaufgaben aber durchaus auch nach klassischen Methoden organisiert, also beispielsweise bestimmte Entwicklungsschritte in festen Arbeitsschritten abgebildet. Kombiniert mit Ansätzen aus der agilen Entwicklung wie etwa zweiwöchigen „Sprints“, konnten wir eine hohe Effizienz erreichen.

Natürlich gab es auch Herausforderungen. Beispielsweise bedeutete die Content-Erstellung mehr Aufwand als gedacht. Denn Benutzerfreundlichkeit heißt auch, Texte lesefreundlich zu halten. Alte Inhalte in neuem Design helfen wenig. Eine Folge davon: Wir haben die Inhalte auf ein Drittel der ursprünglichen Textmenge gekürzt. Die Ansprache ist direkter und die Sprache leichter verständlich. Verschiedene „Lesertypen“ werden abgeholt: vom „Scan-Leser“ bis zum Wissenshungrigen. 

Dazu kam, dass wir nicht wie üblich im B2B aus dem Produkt heraus berichtet haben. Wir stellen den Kunden in den Mittelpunkt alles Handelns und somit die Lösung für seine Probleme in den Vordergrund. Das verändert den kommunikativen Blickwinkel um 180°. Wir haben immer das Umfeld im Blick, in dem unsere Lösungen eingesetzt werden. Das haben wir nun noch deutlicher dargestellt, indem wir bei den Beschreibungen unserer Produkte nicht nur Zahlen und Fakten liefern, sondern gerade auch auf Einsatz und Anwendung eingehen.

Gleichzeitig haben wir sowohl technisch als auch im Design des Frontends die Grundlagen für einen weiteren Ausbau geschaffen. Dazu gehören die Verknüpfung von Services mit Produkten und die weitere Digitalisierung der internen Abläufe in Verbindung mit der Website – um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

Womit wir wieder beim Thema Digitalisierung sind: Unsere Lösungen bewegen sich in einem digitalen Umfeld. Und das bringen wir mit unserer neuen Online-Plattform ins Web.

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