Warum Zustand, Nutzung, Verkehrsbelastung und Wirkung stärker zusammengedacht werden müssen
Deutschlands Straßen- und Brückeninfrastruktur steht zunehmend unter Druck. Staus, Sperrungen und eine alternde Infrastruktur belasten Verkehr und Wirtschaft. Gleichzeitig zeigt die neue Studie „Digitale Straße Deutschland – Vom Haushaltsakt zum Wirkungssystem“: Mehr Investitionen allein reichen nicht aus. Entscheidend ist, vorhandene Mittel gezielter dort einzusetzen, wo sie die größte Wirkung für Leistungsfähigkeit, Verfügbarkeit und wirtschaftliche Bedeutung des Straßennetzes entfalten.
Die Studie wurde von Bridge the Momentum und EY-Parthenon als unabhängigen Studienautoren erstellt und von VITRONIC und DKV Mobility als privatwirtschaftlichen Partnern unterstützt. Boris Wagner, Leiter des Geschäftsbereichs Verkehr bei VITRONIC, brachte seine Expertise im Rahmen der Fachgespräche zur Studie ein.
84 Prozent der Unternehmen bewerten die Verkehrsinfrastruktur inzwischen als wirtschaftliche Belastung. Die jährlichen Staukosten werden auf 5,3 Milliarden Euro geschätzt. Gleichzeitig sinkt laut Studie der Modernitätsgrad des Netzes trotz steigender Investitionen.
Eine zentrale Herausforderung: Informationen zu Zustand, Nutzung, Verkehrsbelastung, Investitionen und Wirkung werden bislang nicht ausreichend zu einem Gesamtbild verbunden. Genau dieses Gesamtbild ist jedoch notwendig, um Handlungsbedarf besser zu erkennen und Maßnahmen wirkungsorientiert zu priorisieren.
Besonders bei kritischer Infrastruktur wie Brücken wird deutlich, warum eine isolierte Betrachtung des baulichen Zustands nicht ausreicht. Auch die tatsächliche Nutzung und Verkehrsbelastung sowie die Bedeutung eines Bauwerks für das gesamte Verkehrsnetz müssen in Entscheidungen einfließen.
Technologie als Grundlage für bessere Entscheidungen
Für VITRONIC unterstreicht die Studie damit die Bedeutung intelligenter Sensorik, vernetzter Daten und datenbasierter Auswertung, um Infrastrukturzustand, tatsächliches Verkehrsgeschehen und Verkehrsbelastung besser zusammenzuführen.

Die technologischen Bausteine für eine intelligentere Straße sind vorhanden. Innovative Sensorik, digitale Modelle und datenbasierte Auswertung sowie effizienter Betrieb stellen sicher, aus Infrastrukturzustand und Verkehrsgeschehen ein besseres Lagebild zu gewinnen. Der nächste Schritt ist, diese Informationen konsequent für Priorisierung und Wirkungsmessung nutzbar zu machen.“
Die Studienautoren schlagen dafür unter anderem den Economic Reach Index (ERI) und einen Digitalen Zwilling des Straßennetzes vor. Ziel ist es, Infrastrukturzustand, tatsächliche Nutzung und wirtschaftliche Wirkung stärker miteinander zu verknüpfen und so eine belastbarere Grundlage für Investitionsentscheidungen zu schaffen.
Aus Sicht von VITRONIC zeigt die Studie damit einen wichtigen Entwicklungspfad: weg von isolierten Daten und Systemen, hin zu einem vernetzten Lagebild, das Infrastrukturzustand, Verkehrsgeschehen und Verkehrsbelastung zusammenführt und damit bessere Entscheidungen ermöglicht.
Die vollständige Studie „Digitale Straße Deutschland – Vom Haushaltsakt zum Wirkungssystem“ finden Sie bei EY-Parthenon (lediglich in deutscher Sprache):
VITRONIC ist weltweit führender Innovationstreiber für industrielle Bildverarbeitung, der seine Kunden befähigt, die Herausforderungen von morgen zu meistern.
Die Unternehmensgruppe entwickelt seit 40 Jahren zukunftsweisende Lösungen in Form von spezialisierten Produkten und Software für bildbasierte Qualitätsprüfung, Identifikation und Prozessoptimierung, welche Anwendung in den Wachstumsbranchen Automation und Verkehrstechnik finden.
VITRONIC Lösungen leisten einen wichtigen Beitrag, um eine sichere und lebenswerte Welt mitzugestalten. Die bestehenden Grenzen des wirtschaftlich Machbaren werden beständig hinterfragt, um höchste Qualität und Produktivität beispielsweise in der Produktion von Automobil- und Pharmaunternehmen zu erreichen. Weltweit übernehmen unsere Auto-ID-Lösungen in Logistikzentren und an Frachtflughäfen die zuverlässige und effiziente Erfassung von Sendungen und sorgen damit für transparente Warenströme.
Im Verkehrsbereich bietet VITRONIC führende Technologie für mehr Sicherheit auf den Straßen, zur Optimierung des Verkehrsflusses und zur Erfassung der Straßennutzung.
Ein offener und ehrlicher Umgang mit unseren Kunden bildet das Fundament, um gemeinsam die technologischen und prozessualen Potenziale voll auszuschöpfen. Gemeinsamer Erfolg bildet die Basis langfristiger Zusammenarbeit mit Unternehmen wie B. Braun, BMW, Daimler, DHL, UPS, Fresenius und Sanofi ebenso wie mit öffentlichen Auftraggebern.
Seit der Gründung im Jahr 1984 wächst VITRONIC kontinuierlich. Der aktuelle Jahresumsatz (2025) liegt bei 231 Mio. EURO und das Unternehmen ist aktuell mit mehr als 1.400 Mitarbeitern auf fünf Kontinenten in über 80 Ländern vertreten. Seit 2024 ist das Unternehmen Teil der ITIS Holding und nutzt die Stärken beider Unternehmen, um einen starken End-to-End ITS- und Automatisierungsanbieter zu schaffen.
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