120 ITS-Experten aus 30 Ländern nahmen am ersten virtuellen Traffic Summit von VITRONIC vom 7. bis 10. Juni 2021 teil. Zu den Top-Themen, die in 14 Sessions an vier Tagen diskutiert wurden, gehörten die sich verändernden Herausforderungen an Mobilitätskonzepte, wie Stakeholder weltweit ihre Strategien anpassen, von welchen Best Practices gelernt und wie das VITRONIC-Produktportfolio eingesetzt werden kann.

Der Summit, der sich über eine Woche erstreckte, bot mehr als 800 Minuten an Inhalten. Alle Sessions waren kurz und inhaltreich und wurden live übertragen. Den Abschluss bildete eine 2-stündige Veranstaltung über europäische Forschungsprojekte, die die Zukunft der Mobilität aufzeigten.

„Als wahrhaft globales Unternehmen haben wir bei VITRONIC schon früh auf digitale Formate gesetzt. Mit virtuellen Veranstaltungen wie dem Traffic Summit können wir nah an unseren Kunden, nah an unseren Partnern, nah an unserem Netzwerk sein und auch alle unsere 1.000 Mitarbeiter auf fünf Kontinenten einbinden“, erklärt Daniel Scholz-Stein, CEO der VITRONIC-Gruppe.

Gäste aus Ländern wie den USA, Brasilien, Ruanda, Polen, den Vereinten Arabischen Emiraten und Thailand nahmen an der Veranstaltung teil.

25 Referenten aus 10 Ländern teilten ihr Wissen

Zudem brachte VITRONIC Referenten aus zehn Ländern auf seine virtuelle Bühne. Darunter Verkehrsexperten aus Dubai, Polen, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, den USA und Deutschland. Sie stellten inspirierende Projekte aus ihren Ländern vor und beleuchteten die Auslöser und Auswirkungen der globalen Mobilitätstrends. In einer der ersten Online-Sessions fasste der internationale Mobilitätsexperte Peter Ummenhofer, Gründer von GO Consulting, diese Trends in einer Keynote zusammen.

„Ich habe fünf Faktoren identifiziert. Und alle diese Faktoren sind miteinander verknüpft“, erklärte Ummenhofer am 7. Juni 2021.

Zu den Faktoren gehören das veränderte Nutzerverhalten neuer Generationen, wie z. B. Trends des grünen Denkens oder der Verzicht auf Fahrzeugbesitz. Ummenhofer sprach auch neue Geschäftsmodelle an, z. B. Mobility as a Service (MaaS), oder neue Akteure wie Start-ups in wachsenden globalen Ökosystemen. Darüber hinaus ging der in Österreich lebende Experte auf neu aufkommende Technologien wie KI und Blockchain ein, bevor er einen Ausblick darauf gab, wie all diese Entwicklungen viel integrierter, vernetzter, intelligenter und vielleicht auch einfacher zu implementieren sind als die alten Systeme.

Peter Ummenhofer teilte sich die virtuelle Bühne mit Don Dahlmann, Senior Editor Automotive & Mobility bei Gründerszene (Deutschland), Suzanne Hoadley, Senior Manager Traffic Efficiency Coordinator bei Polis (Belgien), Marla Westervelt, Director of Policy (USA), Cees van Buchem, CEO bei Archimedeans (Niederlande) sowie der Tech-Journalistin und Gründerin der Plattform "Mobile Geeks" Nicole Scott (Deutschland/Kanada).

Vier Fallstudien zeigten Best Practices in Europa und dem Nahen Osten

 In den nachfolgenden Tagen präsentierten Experten von VITRONIC und ausgewählte Kunden Fallbeispiele und bestehende Verkehrslösungen, die öffentliche Auftraggeber bereits bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen. Gemeinsam mit dem französischen Partner Cegelec zeigte VITRONIC beispielsweise, wie die französische Behörde für automatisierte Verkehrsüberwachung den Enforcement Trailer von VITRONIC einsetzt, um die Sicherheit an Straßenbaustellen zu erhöhen. Mit SWARCO Österreich führte VITRONIC eine neue Lösung zur Rotlichtüberwachung an Kreuzungen in Niederösterreich ein, um Unfälle mit besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern (VRU) zu reduzieren. Alle diese Workshops waren auf eine ausgewählte Teilnehmergruppe limitiert, so dass ein intensiver Austausch mit den Redner*innen möglich war.

 

Sieben Produkte im Fokus

Für kleine Gruppen von Produktexperten organisierte VITRONIC einen gesonderten Tag mit Produktpräsentationen, die tiefer in die technischen Anforderungen eintauchten. Dazu gehörten die Poliscan Messsysteme FM1, VITRONICs Tollchecker, die Poliscan Gehäuselösungen, der Enforcement Trailer, die Enforcement Bar, Lösungen für sicherere Kreuzungen und die Poliscan Software.

Der Verkehr der Zukunft ist grün und autonom

Von der Teststrecke für autonomes Fahren bis hin zu neuen Lösungen für Lieferungen auf der letzten Meile und grüneren Städten – der letzte Tag des VITRONIC Traffic Summit brachte akademische Visionäre von führenden Universitäten in Frankreich und Deutschland zusammen.

 „Der Klimawandel ist nicht auf Ballungsräume beschränkt", so Prof. Michael Ortgiese von der TU Berlin. Er stellte fünf Zukunftsszenarien vor – auch mit Blick auf den Zustand vor und nach Covid-19 –, die sich auf urbane Umgebungen beziehen. Zum Abschluss seines Vortrags betonte er auch die Notwendigkeit, die in den Real Labs erkannten Muster auf Regionen und Städte in ganz Deutschland zu übertragen. In der Smart City Darmstadt zum Beispiel – eine der von Ortgiese angesprochenen mittelgroßen Städte – messen die Kameras von VITRONIC NO2 und zeigen bereits die starke Wechselwirkung zwischen Verkehr und Umweltbelastung.

In Hamburg beschäftigt sich derzeit ein Forschungsprojekt mit der Befähigung zum autonomen Fahren in einem komplexen städtischen Verkehrsumfeld. Wie Prof. Rasmus Rettig von der HAW Hamburg betonte: „Autonomes Fahren bietet einen erheblichen Mehrwert in Anwendungen jenseits des Privatfahrzeugs, z.B. Straßenkehrer, Müllwagen, Logistik, indem es die Personalkosten reduziert und die Einsatzzeiten maximiert.“

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Über VITRONIC

VITRONIC ist eines der weltweit führenden Unternehmen für industrielle Bildverarbeitung. Die inhabergeführte Unternehmensgruppe entwickelt innovative Produkte und spezialisierte Lösungen in den Wachstumsbranchen Industrie- und Logistikautomation sowie in der Verkehrstechnik.

Mit über 35 Jahren Erfahrung bietet VITRONIC ein einzigartiges Portfolio an Systemen und Software für bild- und sensorbasierte Qualitätsprüfung, Identifikation, Verkehrsüberwachung und Mauterhebung. Zu den Kunden zählen bekannte Unternehmen wie B.Braun, BMW, Daimler, DHL, UPS, Toll Collect, Fresenius und Sanofi, ebenso wie Ministerien und Behörden.

VITRONIC Systeme leisten einen wichtigen Beitrag, um höchste Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Produktion von Automobil-, Photovoltaik- und Pharmaunternehmen sicherzustellen.

In Logistikzentren und an Frachtflughäfen weltweit übernehmen Auto-ID-Lösungen von VITRONIC die effiziente Erfassung und Integration von Sendungsdaten und sorgen damit für transparente Warenströme.

Für den Verkehrsbereich bietet das Unternehmen hochleistungsfähige Technologien, um mehr Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten und den Verkehrsfluss zu verbessern.

Seit seiner Gründung im Jahr 1984 wächst VITRONIC kontinuierlich und ist heute mit über 1.000 Mitarbeitern auf 4 Kontinenten und in über 80 Ländern vertreten. Seine internationalen Kunden betreut VITRONIC durch Niederlassungen in Nordamerika, Europa, Asien und Australien sowie über ein weltweites Netzwerk von Vertriebs- und Servicepartnern.

Entwicklung und Produktion der VITRONIC-Systeme sind am Unternehmenssitz in Wiesbaden angesiedelt. Im Jahr 2020 lagen die Umsatzerlöse bei 151,2 Mio. EURO.

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