

Für reibungslose, verlässliche und sichere Abläufe im Schienengüterverkehr sind die Erfassung und Auswertung realer Zug- und Frachtdaten in Echtzeit entscheidend. VITRONIC Railgate macht Zugbewegungen dort digital nutzbar, wo manuelle Kontrollen heute noch Abläufe bremsen: an Ein- und Ausfahrten von Terminals, Hafenbahnen, Umschlagbahnhöfen und Industrieanlagen mit Gleisanschluss.

Railgate verbindet automatische Erfassung, Bilddokumentation und Systemintegration zu einem digitalen Kontrollpunkt für den Schienengüterverkehr. Die Anwendung unterstützt Betreiber dabei, Zugbewegungen transparenter zu machen, Medienbrüche zwischen Gleis, Betrieb und Abrechnung zu reduzieren und operative Entscheidungen auf verlässliche Echtzeitdaten zu stützen. Damit wird Rail-OCR Gate zu einer skalierbaren Grundlage für Terminal-Automation, digitale Zugabfertigung und nachvollziehbare Schienenlogistik.
VITRONIC Railgate erfasst Züge, Waggons und Ladeeinheiten automatisch im laufenden Betrieb. Hochauflösende Kameras, präzise Achssensorik und KI-basierte OCR erkennen UIC-Waggonnummern, Containernummern, Gefahrgutkennzeichen, Fahrtrichtung, Geschwindigkeit, Achszahl und Zuglänge. So entsteht ein vollständiges digitales Datenbild jeder Zugpassage.

Wenn Waggon-, Container- oder Gefahrgutdaten später geprüft werden müssen, reicht ein Datensatz allein oft nicht aus. Railgate verknüpft erkannte Identifikationsdaten mit visueller Dokumentation der Zugpassage. So können Betreiber Abweichungen, Übergaben und Rückfragen gezielter nachvollziehen – ohne die gesamte Zugbewegung erneut manuell rekonstruieren zu müssen.

Je nach Standort kann Railgate mit zusätzlicher Sensorik erweitert werden, etwa für dynamische Gewichtsdaten, Flachstellenerkennung, Leckagehinweise oder offene Domdeckel. Die modulare Architektur macht die Lösung für reine Identifikationsaufgaben ebenso einsetzbar wie für sicherheitskritische Prozesse in Chemie, Petrochemie, Hafenlogistik oder intermodalem Umschlag.

Railgate ist darauf ausgelegt, erfasste Daten an bestehende Systemlandschaften zu übergeben – etwa Terminal Operating Systeme, Yard Management Systeme, Betriebsleitsysteme oder Abrechnungssysteme. Damit wird die automatische Zugerfassung nicht zum isolierten Datensilo, sondern zu einem Baustein digitaler Zugabfertigung, der Erfassung, Disposition, Dokumentation und Abrechnung enger miteinander verbindet.